podcast: biologische pflanzenschutzmittel – hoffnungsträger mit hürden

In dieser Folge von „FiBL Focus“ geht es um die Suche nach wirksamen, biologischen Lösungen gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge. Diese sollen umweltverträglich und wirtschaftlich tragbar sein. Ein spannendes Beispiel ist unser Projekt TASSILI!

Gemeinsam mit dem Luxembourg Institute of Science and Technology – LIST und der Université de Reims Champagne-Ardenne erforschen wir natürliche Wirkstoffe aus Hülsenfrüchten als nachhaltige Alternative.

Mehr dazu in der neuen Folge von FiBL Focus!

Unsere Forscherinnen Steffi Zimmer und Hanna Heidt geben Einblicke in unsere Arbeit und Barbara Thüring von der Pflanzenschutzgruppe des Research Institute of Organic Agriculture (FiBL) ergänzt spannende Untersuchungen zu Botanicals und Mikroorganismen, besonders zur Mehltaukontrolle.

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Lauschtert eran an de podcast vum radio 100,7

Vill Ranner bedeit och vill Piff an en intensiven Ubau vu Fuddermais. Mee wat bedeit dat fir d’Waasserqualitéit vun onse Baachen a Flëss? Wéi eng Mesurë kënne geholl ginn, fir d’Flëss ze schützen a wat ass dovun och wierklech ëmsetzbar?

D’Stéphanie Zimmer schwätzt d’Bio-Approche un, dass d’Unzuel vun de Ranner un d’Fläch vu Gréngland gekoppelt sollt sinn a méi divers opgestallte landwirtschaftlech Betriber eng Alternativ duerstelle kënnen. Lauschtert eran an de Podcast vum radio 100,7 a maacht Iech e Bild.

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Anbau von alten Weizensorten in einem Wasserschutzgebiet des Natur- & Geopark Mёllerdall

Als alte Weizensorten oder Landrassen bezeichnet man historische Weizensorten, deren genetische Entwicklung vor der Intensivierung der Landwirtschaft stattfand. Es handelt sich dabei um lokal angepasste Sorten, die vor allem durch Selektion erhalten und vermehrt werden konnten. Durch die lokale Anpassung unterscheiden sich alte Sorten durch ihre genetische Vielfalt von modernen Weizensorten. Diese Vielfalt verleiht alten Sorten eine erhöhte Resilienz gegenüber Krankheiten, da unterschiedliche Abwehrmechanismen die Pflanzen vor starken Befällen schützen können. Erst später begann die Züchtung sich stärker auf Erträge zu fokussieren und verlor, bedingt durch die Entwicklungen der Grünen Revolution in den 1960er Jahren, die genetische Vielfalt aus dem Blick. Äußerlich unterscheiden sich die alten Sorten von den modernen Sorten vor allem durch den höheren Wuchs und die ausgeprägtere Blattmasse. Dies führt zu einem erhöhten Beschattungsgrad der … weiterlesen Anbau von alten Weizensorten in einem Wasserschutzgebiet des Natur- & Geopark Mёllerdall

Corinne Kox zieht Bilanz zum Weinjahr 2025

Ein (fast) entspanntes Weinjahr 2025.

Hier lesen Sie Teil 2 der Interviewserie, die wir zum Weinjahr 2025 durchgeführt haben. Zu Wort kommt Corinne Kox von der Domaine Laurent & Rita Kox in Remich.

Wie ist das Weinjahr 2025 für Euer Weingut gelaufen?

Corinne Kox: Der Vegetationsverlauf bereitete uns so gut wie keine Probleme. Die Wasserversorgung war über den ganzen Sommer ausreichend, so dass kein Wasserstress entstehen konnte. In einigen Weinbergen haben wir eine grüne Lese durchgeführt, um besonders wuchsschwache Stöcke zu entlasten und für eine bessere Reife der am Stock verbleibenden Trauben zu sorgen. Der Pilzdruck war witterungsbedingt in 2025 recht niedrig, so dass die beiden wichtigsten Pilzkrankheiten Peronospora und Oidium sehr gut beherrschbar waren. Unsere Rebanlagen konnten wir weitestgehend befallsfrei halten. Lediglich in einer Parzelle trat … weiterlesen Corinne Kox zieht Bilanz zum Weinjahr 2025

Tunn Goedert und Stéphane Singery ziehen Bilanz zum Weinjahr 2025

Ein (fast) entspanntes Weinjahr 2025.

Hier lesen Sie Teil 1 der Interviewserie, die wir zum Weinjahr 2025 durchgeführt haben. Zu Wort kommen Tunn Goedert von der Domaine 64 in Lintgen und Stéphane Singery von der Domaine Clos Jangli in Erpeldange.

Wie ist das Weinjahr 2025 für Euer Weingut gelaufen?

Tunn Goedert: Es war – im Vergleich zu 2024 – ein entspanntes Weinjahr. Es waren deutlich weniger Pflanzenschutzbehandlungen notwendig und der Mittelaufwand war deutlich geringer. Es ist uns gelungen, unsere Reben und Trauben bis zur Ernte komplett befallsfrei von Peronospora und Oidium zu halten. Die Reben zeigten einen sehr gleichmäßigen Wuchs mit einem guten Fruchtansatz. In unseren steilsten Weinbergen haben wir zum ersten Mal Ouessant-Schafe zur Begrünungspflege eingesetzt. Damit sind wir sehr zufrieden, Mäharbeiten von Hand waren dadurch nicht … weiterlesen Tunn Goedert und Stéphane Singery ziehen Bilanz zum Weinjahr 2025

Neue Impulse für den Ökolandbau

IBLA als Teil der 18. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau in Bonn

Wie kann sich der ökologische Landbau weiterentwickeln und gleichzeitig den unterschiedlichen Erwartungen von Landwirtschaft, Gesellschaft und Politik gerecht werden? Diese Frage stand im Fokus der Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau 2026, die Anfang März in Bonn stattfand. Unter dem Motto „Widerspruch begegnen – viele Antworten, ein Ökolandbau“ kamen Forschende, Beratende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der landwirtschaftlichen Praxis zusammen, um aktuelle Herausforderungen und neue Lösungsansätze zu diskutieren.

Über vier Tage hinweg standen neue Forschungsergebnisse, innovative Ansätze und der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Mittelpunkt. Die Tagung gilt als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Plattformen für den ökologischen Landbau im deutschsprachigen Raum.

Auch das Institut fir Biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie Luxemburg (IBLA) war mit mehreren Beiträgen vertreten. Mitarbeitende des Instituts präsentierten … weiterlesen Neue Impulse für den Ökolandbau

Untersaaten oder Zwischenfrüchte nach Silomais?

Am 4. Februar fand ein Feldtag zur Winterbegrünung nach Silomais statt, der gemeinschaftlich von der CCR Région VDL und dem IBLA organisiert wurde. Ziel der Veranstaltung war es, praxisnahe Lösungen zur Reduzierung von Stickstoffverlusten nach dem Silomaisanbau aufzuzeigen.

Der erste, theoretische Teil der Veranstaltung, fand im Centre de loisirs in Steinsel statt. Dort wurden die grundsätzlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Stickstoffverlusten nach dem Anbau von Silomais thematisiert. Da Silomais in der Regel spät geerntet wird, kann der optimale Saatzeitpunkt für Zwischenfrüchte häufig nicht mehr eingehalten werden. In der Folge entwickeln sich die Bestände nur schwach, nehmen zu wenig Stickstoff auf und können das Risiko der Nitratauswaschung daher kaum reduzieren. Statt Zwischenfrüchten können Untersaaten genutzt werden, die bereits im Maisbestand etabliert werden, und so einen längeren Zeitraum zur Entwicklung … weiterlesen Untersaaten oder Zwischenfrüchte nach Silomais?

BeefBio

Die Bio-Rindfleischbranche aktiv fördern

Mit „BeefBio“ ist ein grenzüberschreitendes, dreijähriges Projekt zum Aufbau einer Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP-Projekt) gestartet, das den Wissenstransfer in Luxemburg und der Wallonie (Belgien) unterstützen und innovative und nachhaltige Praktiken in den Fokus nehmen will.

Abbildung 1 Gutes Bio-Rindfleisch gibt es in Belgien & Luxemburg – doch wie kommt es erfolgreich zu den Konsumentinnen und Konsumenten? Foto: Ben Mangen

Neben dem IBLA sind auf Luxemburger Seite die Interessengemeinschaft Vermarktung Lëtzebuerger Biofleesch a.s.b.l. (IVLB) sowie drei Bio-Mutterkuhbetriebe, Partner des Projekts. Die Projektgruppe der Wallonie setzt sich aus dem Centre Wallon de Recherches Agronomiques (CRA-W), sowie sieben Bio-Mutterkuhbetrieben zusammen. Im Projekt geht es um die Stärkung der Bio-Rindfleischbranche in beiden Regionen. Ziel ist ein kompetenter Wissenstransfer zwischen Forschung, Beratung, Praxis und der Vermarktung. Das … weiterlesen BeefBio

Pflanzenschutz der Zukunft: Wie Fruchtfolge und Biologicals aus Leguminosen Erträge sichern

Gesunde Pflanzenbestände, stabile Erträge und geringer Beikrautdruck sind im biologischen Anbau kein Zufall. Sie entstehen durch das gezielte Zusammenspiel vorbeugender Maßnahmen, guter landwirtschaftlicher Praxis und innovativer Forschung. In diesem Video zeigen wir, wie Fruchtfolge, Sortenwahl und Biodiversität die Grundlage für einen widerstandsfähigen Pflanzenbestand bilden – und warum ein fruchtbarer Boden der Schlüssel für nachhaltige Landwirtschaft ist.

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Herzlich Willkommen im Team Cong!

Wir freuen uns, Cong Wang in unserem IBLA-Team begrüßen zu können!

Cong begann ihre akademische Reise in China, wo sie sowohl ihren Bachelor- als auch ihren Masterabschluss absolvierte. Ihre Masterarbeit konzentrierte sich auf Ökologie und die komplexen Wechselwirkungen zwischen Ökosystemen und menschlichen Aktivitäten. Diese Leidenschaft führte sie weiter nach Österreich an die Universität für Bodenkultur, wo sie promovierte und sich mit der Modellierung der Auswirkungen landwirtschaftlicher Praktiken auf Stickstoffflüsse befasste – eine zentrale Herausforderung heutiger Umweltprobleme. Doch ihre Reise war hier noch nicht zu Ende. Während einer zweijährigen Postdoc-Stelle an der Universität Trier erweiterte sie ihr Fachwissen, sammelte praktische Erfahrung, erprobte verschiedene Modellierungsansätze und verfeinerte ihre Fähigkeiten im Umgang mit fortgeschrittenen Datenanalysemethoden.

Die Landwirtschaft ist eine Hauptquelle von Treibhausgasemissionen, insbesondere von Lachgas. Die hohe zeitliche und räumliche Variabilität … weiterlesen Herzlich Willkommen im Team Cong!